Nachteilsausgleich – warum? für wen? wie?

Es gibt Schülerinnen und Schüler mit einer schweren Funktionseinschränkung oder einer Behinderung, die über ein gutes intellektuelles Potenzial verfügen, dieses aber aufgrund ihrer Beeinträchtigungen nicht zeigen können. Bei diesen Kindern und Jugendlichen muss geprüft werden, ob sie Anspruch auf einen Nachteilsausgleich haben.

Massnahmen des Nachteilsausgleichs sind lediglich organisatorischer oder technischer Art und dürfen die regulären Lernziele nicht reduzieren. Im schulischen Alltag ist die Abgrenzung zu anderen Massnahmen (z.B. integrative Förderung, therapeutische Unterstützung, individuelle Lernziele, Dispens) nicht immer einfach. Das Referat soll helfen, diese Unterscheidungen zu klären, damit Massnahmen des Nachteilsausgleichs zielgerichtet und fair eingesetzt werden können. Zudem werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die konkreten Vorgehensschritte beim Einrichten einer Nachteilsausgleichsmassnahme aufgezeigt.

Zielgruppe

Alle Stufen

Verfügbarkeit

  Durchführung garantiert


19-AN0626
Philippe Dietiker & Prof. Dr. Peter Lienhard
Uni Zürich-Zentrum, Hauptgebäude, Rämistr. 71, 8006 Zürich
Mi 26.06.2019 19:15 – 21:00
30 CHF (2 Lektionen)