Künstliche Intelligenz im Unterricht: Was jetzt wirklich zählt

Künstliche Intelligenz im Unterricht: Was jetzt wirklich zählt 

Künstliche Intelligenz ist im Schulzimmer angekommen. Schülerinnen und Schüler nutzen Tools wie ChatGPT selbstverständlich – oft schneller, als Lehrpersonen darauf reagieren können. 

Damit stellt sich nicht mehr die Frage, ob KI im Unterricht eine Rolle spielt, sondern wie gehen wir professionell damit um? 

 

KI verändert Lernen – nicht nur Werkzeuge 

Künstliche Intelligenz ist mehr als ein digitales Hilfsmittel. Sie verändert, wie Schülerinnen und Schüler lernen: 

  • Texte können automatisch erstellt werden 
  • Informationen sind jederzeit verfügbar 
  • Aufgaben lassen sich teilweise auslagern 

Für den Unterricht bedeutet das: 

Weniger Reproduktion – mehr verstehen, einordnen und anwenden. 

Lehrpersonen sind gefordert, diese Entwicklung einzuordnen und für den eigenen Unterricht nutzbar zu machen – etwa durch eine fundierte Auseinandersetzung mit Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten von KI. 

KI-ckStart 1: Grundlagen Künstliche Intelligenz im Bildungsbereich

 

Zwischen Unsicherheit und Praxisdruck 

Viele Lehrpersonen stehen aktuell vor ähnlichen Fragen: 

  • Was ist im Unterricht mit KI erlaubt?
  • Wie gehen Schülerinnen und Schüler damit um? 
  • Wie kann ich Leistungen fair beurteilen? 

Gleichzeitig fehlt im Alltag oft die Zeit, sich vertieft einzuarbeiten.
Wichtig ist deshalb: nicht alles auf einmal lösen wollen – sondern schrittweise Orientierung gewinnen. 

 

Wo KI im Unterricht konkret hilft 

Richtig eingesetzt kann KI die Lehrpersonen entlasten und Lernen unterstützen: 

  • Aufgaben differenzieren
  • Unterrichtsideen entwickeln
  • Texte vereinfachen
  • erstes Feedback generieren 

Entscheidend ist die didaktische Einbettung: KI soll Lernen unterstützen – nicht ersetzen.
Praxisnahe Anwendungen stehen im Zentrum des zweiten Teils der KI-ckStart-Reihe. 

KI-ckStart 2: KI-Tools im Unterricht einsetzen

 

Beurteilung neu denken 

Besonders herausfordernd ist die Frage der Beurteilung.
Wenn KI beim Schreiben oder Lösen hilft, stellt sich die Frage: 

Was wird eigentlich bewertet?
Mögliche Entwicklungen: 

  • mehr Fokus auf Lernprozesse
  • stärkere Gewichtung von Reflexion 
  • alternative Leistungsnachweise 

Diese Weiterentwicklung steht im Zentrum des dritten Kursteils:
KI-ckStart 3: Lernen und Beurteilen mit KI

 

Eine gemeinsame Haltung als Schule 

Künstliche Intelligenz ist kein Thema für Einzelne. Schulen brauchen gemeinsame Antworten: 

  • klare Regeln 
  • gemeinsame Orientierung 
  • abgestimmte Praxis 

Die schulische Perspektive wird im vierten Teil der KI-ckStart-Reihe aufgegriffen:
KI-ckStart 4: KI und Schule weiterdenken

 

Fazit: KI bewusst gestalten 

Künstliche Intelligenz wird Unterricht verändern. Entscheidend ist nicht, ob wir sie nutzen, sondern wie bewusst und reflektiert wir damit umgehen. 

 

ZAL Weiterbildung für Lehrpersonen zum Thema: 

Die KI-ckStart-Weiterbildungsreihe (in Kooperation mit der PH Schwyz) bietet eine strukturierte Auseinandersetzung mit KI im Unterricht: 

  • Grundlagen verstehen 
  • konkrete Anwendungen kennenlernen 
  • Lernen und Beurteilen weiterentwickeln 
  • schulische Perspektiven entwickeln 

Die Kurse können einzeln oder als Gesamtpaket besucht werden:
KI-ckStart Gesamtpaket für Schulen und Schulleitungen