Traumapädagogik Teil 3 - Der Sichere Ort in der Schule

Wie können wir die Schule zu einem möglichst Sicheren Ort machen?

Unsicher gebundene Schülerinnen und Schülern und Kinder und Jugendliche mit anderen Belastungen und Einschränkungen sind auf Sichere Orte angewiesen, um ihre sozialen Kompetenzen zu erweitern und an ihre kognitiven Fähigkeiten anzuknüpfen. Durch ihr Verhalten machen sie jedoch sehr oft die Schule für andere Kinder, aber auch für Lehrpersonen zu einem nicht genügend sicheren Ort.

Im hochkomplexen Bindungsbereich ist Traumapädagogik speziell hilfreich. Eine traumapädagogische Haltung und dementsprechende Interventionen können erfolgreiche Zugänge zu diesen belasteten Schülerinnen und Schülern schaffen. Damit können die Schule und der Unterricht für alle Beteiligte zu einem Sicheren Ort werden.

Kursinhalt und Kursziele

  • In dieser Sequenz erfährst du anhand konkreter Beispiele, wie Schulen zu Sicheren Orten werden.
  • Mehrere konkrete Beispiele aus verschiedenen europäischen Schulen zeigen auf, wie unsicher gebundene Schülerinnen und Schüler oder Kinder mit speziellen Bedürfnissen durch das Setzen von Leuchttürmen Orientierung erhalten und dadurch weniger verloren gehen. Damit ist es möglich, ihnen "Sichere Orte" zu organisieren.

Arbeitsweise

Videos und Dokumente für die eigenständige Bearbeitung im individuellen Tempo

Hinweis

Alle Schulstufen, alle Zyklen, auch für Sondersettings geeignet. Für Schulleitungen, Lehrpersonen, SHP, SSA, DaZ/DaF-Lehrpersonen, etc.

Zielgruppe

Alle

Übersicht

Kursnummer
on-EinfuehrungindieTraumapaedagogikTeil3
Kursleiter*innen
Marianne Herzog
Kursort
ZAL Akademie
Bereich
Pädagogik, Psychologie, Didaktik
Kursdaten
Selbstlernkurs online (Selbststudium nach eigener Zeiteinteilung)
Kosten
45 CHF (mindestens 3 Lektionen)
Verfügbarkeit
Durchführung garantiert

Kursleiter*innen

Marianne Herzog

Marianne Herzog ist Sekundarlehrerin, Fachberaterin und Fachpädagogin Psychotraumatologie SIPT und Supervisorin bso. 2018 hat sich Marianne Herzog selbständig gemacht nach ihrer Tätigkeit als Fachbeauftragte beim Erziehungsdepartement Basel-Stadt, wo sie das Umfeld von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund und zusätzlichen Belastungen beraten hat. Als Traumapädagogin hat sie sich im In- und Ausland einen Namen gemacht, indem sie unter anderem komplexe hirnorganische Vorgänge bildlich darstellt, damit man sich auch unter Belastungen wieder daran erinnern kann. Sie ist Autorin des Buches «Lily, Ben und Omid», einem Standardwerk für Schule, Familie und Therapie, das in 19 Sprachen gedruckt ist.